Die WoGe Dresden e.G.

Was ist die WoGe?

Als Genossenschaft versteht sich die WoGe Dresden e.G. – Wohnen Gestalten Dresden – als Selbsthilfe von Mieter*innen für Mieter*innen. Sie kauft Häuser gemeinsam mit den darin wohnenden Menschen oder begleitet Bauprojekte. Die WoGe setzt dabei auf solidarische Prinzipien, fördert die Selbstverwaltung der Mieter*innen in „ihrem“ Haus, strebt inklusive Wohnprojekte an und setzt sich für eine diskriminierungsfreie Vergabe von Wohnraum ein. Weitere wichtige Anliegen sind ökologisch orientiertes Bauen und Sanieren.

Die Mitglieder der WoGe Dresden e.G. sind die Mieter*innen der Häuser und engagierte Personen. Gemeinsam finden sie sich in der Generalversammlung als basisdemokratischem, beschlussfassendem Gremium zusammen. Mitglieder haben unabhängig von den gezeichneten Anteilen gleiches Stimmenrecht. So ist gesichert, dass die Geschäftspolitik durch die Belange der Mitglieder und nicht die Interessen von Investor*innen bestimmt wird.

Zusätzlich gibt es investierende Mitglieder, die sich finanziell in die WoGe Dresden e.G. einbringen. Um zu gewährleisten, dass die Genossenschaft wirtschaftlich stabil ist und ihre satzungsgemäßen Ziele verfolgt werden, wird die WoGe regelmäßig von einem externen Prüfverband geprüft. Zudem bekommen alle Mitglieder den Jahresabschluss vorgestellt und können sich einbringen: Genossenschaften sind daher eine Rechtsform, die selten insolvent geht.

Weitere Infos findest du auf woge-dresden.de.


Der Hauskauf

Wie läuft der Hauskauf ab?

Die WoGe Dresden e.G. führt gemeinsam mit uns Verhandlungen mit Bank und Eigentümer, um das Haus zu kaufen. Die Kosten für Kauf und Sanierung werden durch Eigenkapital und Bankkredite aufgebracht. Dabei wird in der WoGe jedes Projekt (Haus) als wirtschaftlich eigenständige Einheit betrachtet. Den Bankkredit schließt die Genossenschaft ab. Die Abzahlung der Raten des Kredites erfolgt durch die monatliche Kaltmiete der Mieter*innen des jeweiligen Hausprojekts. Um den Bankkredit zu erhalten braucht es einen Eigenanteil. Diesen stellen wir, die Hausgruppe, aus eigenem und eingeworbenem Geld. Für alle Nachbar*innen, Freund*innen, Familien, Kolleg*innen und weitere solidarische Interessierte gibt es die Möglichkeit als investierende Mitglieder dazu beizutragen. Dabei setzt das Genossenschaftsprinzip auf Solidarität – wer mehr hat, bringt mehr ein.