Wie du uns unterstützen kannst:

Durch eine Spende

Um das Haus zu übernehmen, müssen wir einen großen Bankkredit aufnehmen und umfassende Sanierungen (u.a. des Mansardgeschosses) planen. Doch bevor die Genossenschaftsbank den Hauptkredit freigibt und wir den Kaufvertrag unterschreiben können, fordert die Bürokratie harte Fakten von uns. Daher müssen wir verschiedene Vorleistungen finanzieren, für die es keine normalen Kredite gibt. Genau dafür wollen wir in unserer Crowdfunding-Kampagne gemeinsam 10.000 Euro sammeln. Diese werden genutzt für:

  • Architektur- & Planungskosten: Um den Sanierungsstau exakt zu erfassen und die Zukunft des Hauses baukonstruktiv zu planen.
  • Bank-Gutachten & Wertermittlung: Unverzichtbare offizielle Dokumente, damit die Banken grünes Licht für den Hauskauf geben.
  • Kampagnen- & Werbekosten: Damit wir Flyer drucken und noch mehr Menschen für investierende Genossenschaftsmitgliedschaften und Direktkredite gewinnen können.

Ohne diese Summe können wir die bürokratischen und planerischen Hürden nicht nehmen – der Hauskauf würde scheitern, noch bevor er richtig begonnen hat.

Als Investierendes Mitglied

Du kannst uns beim Stemmen des Eigenanteils unterstützen, indem Du investierendes Mitglied der WoGe Dresden e.G. wirst. Dafür musst Du mindestens einen Genossenschaftsanteil in Höhe von 100 € zeichnen. Investierende Mitglieder*innen haben im Gegensatz zu Bewohner*innen zwar kein Stimmrecht innerhalb der Genossenschaft WoGe Dresden e.G., aber sie erhalten sämtliche Informationen über Stand und Entwicklung der Genossenschaft.  Als Genossenschaftsmitglied hast Du zwei Möglichkeiten uns mit Kapital auszustatten:

Das Zeichnen zusätzlicher Genossen­schafts­anteile

Genossenschaftsanteile sind nicht einfach eine Geldanlage sondern die finanzielle Basis der Genossenschaft und statten sie mit Eigenkapital aus. Ein Mitglied kann bis zu 1000 Anteile zu je 100 €, also bis zu 100.000 € halten. Die Kündigungsfrist liegt bei 2 Jahren zum Schluss des Jahres. Danach erhält das Mitglied seinen Anteil abzüglich etwaiger Verluste innerhalb von 6 Monaten zurück. Auch Teilkündigungen sind möglich. Wenn ein nachrückendes Mitglied gefunden wird, das Anteile in gleicher Höhe zeichnet, ist es möglich, das Geld früher zurück zu erhalten. Eine Mindestverzinsung von 0,5 % ist möglich aber die Zinsen werden nur unter bestimmten Vorraussetzungen ausgezahlt. (weitere Informationen zu den Genossenschaftsanteilen findest du auf der Seite der WoGe Dresden e.G.)

Durch die Vergabe eines Mit­glieder­darlehnens

Investierende Mitglieder können unabhängig von ihren Genossenschaftsanteilen auch ein Darlehen in einer Höhe von bis zu 25.000 € geben.

Hier können die Laufzeiten und Kündigungsfristen deutlich flexibler gestaltet werden. Doch auch hier gilt: Je länger sie sind, umso sicherer kann die Genossenschaft planen. Auch Zinsen bedeuten natürlich eine gewisse Belastung für die Genossenschaft und je niedriger der Zins, desto besser für die Hausprojekte. Komplett zinsfreie Kredite dürfen wir leider nicht entgegennehmen, es ist aber möglich, am Ende eines jeden Jahres eine „Zinsverzichtserklärung“ zu schreiben.

Mindestlaufzeiten

Aktuell bieten wir folgende Mindestlaufzeiten an:

  • 5 Jahre, 10 Jahre, 15 Jahre oder keine Mindestlaufzeit
Kündigungsfristen

Kündigungen sind frühestens 12 Monate nach Inkrafttreten des Darlehensvertrags möglich. Die Kündigungsfristen richten sich nach der Höhe des Darlehens:

  • 500,00 bis 3.000,00 €: 3 Monate
  • ab 4.000,00 € verlängert sich die Frist um 1 Monat je 1.000,00 €
  • über 10.000,00 €: 12 Monate

Für die Darlehen gilt eine „Rangrücktrittsklausel“. Das bedeutet, dass diese Kredite im Falle einer Insolvenz nachrangig zu anderen Forderungen bedient werden. Falls sie die Genossenschaft in die Gefahr einer Insolvenz bringen, können Darlehensrückzahlungen außerdem ausgesetzt werden.

Los geht’s!

Wenn du dich entschlossen hast, uns finanziell zu unterstützen, fülle die Absichtserklärung aus und schicke sie uns per E-Mail (absichtserklaerung_hoy31@woge-dresden.de) oder per Post (Hoy31 e.V.; Hoyerswerdaer Str. 31; 01099 Dresden) zu.

Deine finanzielle Zusage tritt natürlich nur dann in Kraft, wenn wir es schaffen genug Eigenkapital einzuwerben. Falls du weitere Fragen hast oder dir unsicher bist, kontaktiere uns am besten per E-Mail.

Flexible Lösungen

In einzelnen Fällen können flexible Lösungen notwendig sein, die über die obigen Varianten hinausgehen. Ein Beispiel hierfür sind Sympathisant*innen, die größere Summen (mehr als 50.000 €) in die Genossenschaft einbringen wollen. Zum einen benötigen höhere Summen teils andere Absicherungen. Zum anderen ist es wichtig, dass sich das Eigenkapital aus Genossenschaftsanteilen auf viele Schultern verteilt, sodass die Genossenschaft im Falle eines Austritts einzelner Mitglieder nicht in Schieflage gerät.

Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, die alle dem Gedanken der Gleichberechtigung und anderen Grundsätzen der Genossenschaft entsprechen. Kontaktiere uns am besten persönlich oder per E-Mail und wir vereinbaren ein Gespräch mit uns und dem Vorstand der Genossenschaft, klären alle offenen Fragen und beraten ausführlich zu Mitgliedschaft, Verträgen und Rechtlichem.